Türchen auf, Türchen zu

Schreib ichs oder schreib ichs nicht,

eigentlich will ichs nicht aufschreiben

weil es ja auch nix ändert

also schreib ichs eben nicht.

Tür geht auf, Tür geht zu, so ist das eben, im Leben. Zumindest in meinem. Stöhn. Warum also frustriert sein. Ist doch alles wie immer.

Und nun?

Ja, was wohl,

natürlich das selbe wie immer, hab ja Übung drin:

wieder aufstehen und weitermachen,

irgendwie, irgendwo, hoffe bald.

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Den Kopf gewaschen

Da hat sie uns aber allen gründlich den Kopf gewaschen, die Sarah: Weil wir nicht imstande sind zu unserem selbsternannten und ernstgemeinten Autorenstammtisch allesamt mit einem eigen geschriebenen Text unterm Arm zu erscheinen! Und Recht hat sie, die Sarah! Ein Autorenstammtisch ohne Autoren, die ihre Texte vorlesen, ja, HALLO? Das geht ja wohl gar nicht! – Aber trotzdem kommen wir ohne an, weil irgendwer, irgendwas – und natürlich das Hauptmotiv: ´keine Zeit´- verhindert haben, sich hinzusetzen und einen Text zu schreiben. Dabei treffen wir uns nur alle zwei Monate, also Zeit genug für uns alle um 1-2 Seiten Papier mit Worten zu füllen. Sollte man meinen. *schäm*

Grund genug für mich, mich mal wieder mit der Frage auseinanderzusetzen, wie das denn jetzt ist, mit mir, und dem Schreiben. Tut sich da noch mal was? Will ich noch, dass sich da wieder was tut? – Und damit meine ich nicht das Bloggen, das ist ( für mich)  eine andere Schiene. Mir geht es um das schriftstellerische Schreiben, das einst mein Ziel war, nach Abschluß meines Schreib-Fernstudiums. Erzählungen wollte ich schreiben, irgendwann mal ein Buch mit eigen geschriebenen Erzählungen in der Hand halten. Mein großes Vorbild war der, für mich Meister des Erzählens – Gott hab ihn selig -  : Stefan Zweig. …

Und wo ist er nun abgeblieben, mein Traum, mal eine gute schreibende Erzählerin zu werden? … – Von hinnen geschlichen, ohne dass ich es wirklich bemerkt hätte. Ausgeträumt. Weil ich ihn nicht festhielt, meinen Traum, ihn hab versauern lassen, ihn nicht `gepflegt´ habe.  Ja, schöne Träume muss man pflegen! Wenn nicht, dann ziehn sie traurig weg. Ab. Aus dem Hirn, aus dem Sinn. So wie bei mir. Und von alleine kommt so ein Traum nicht zurück, das ist gewiss! Man kann ihn suchen, vielleicht findet man ihn ja tatsächlich noch irgendwo in einem stillen Eckchen. Aber ob hier `wer suchet, der findet´ gilt, steht auf einem andren Blatt.

Keine Ahnung, ob ich ihn jemals wiederfinde. Keine Ahnung, ob ich mich auf den Weg machen werde, ihn zu suchen. – Aber ich bin nun froh, dass ich mir – dank Sarahs `Strafpredigt´-Anstupser  -  in dem Punkt mal selbst gründlich `den Kopf gewaschen´ habe. Das hab ich mir redlich verdient :-( .

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Und mach ein neues Fenster auf

Eben noch geschwankt, soll ich oder soll ich nicht ..

eigentlich war das Thema Bloggen mit der Schließung und anstehenden Löschung meines ehemaligen Weblogs schon abgehakt, aber andererseits lechze ich danach, auch weiterhin eine Möglichkeit zu haben mal schnell meine Gedanken aufzuschreiben, wenn mir danach ist …

nur eben anders als beim letzten Blog…

anders, wie anders? Weiß ich noch nicht. Mehr meiner Natur entsprechend, vielleicht. So schreiben, wie es mir am meisten Spaß macht: nur drauflosgeschrieben, eben. – Ohne den inneren Zensor, der ständig kritisiert ” der Text ist zu lang, musst du kürzen!” oder “zu viele Füllwörter, raus damit!” oder “das könntest du aber besser formulieren und bißchen mehr strukturieren!” oder mich akribisch darüber zu ärgern, dass sich das Wörtchen `hätte´ mal wieder dutzendfach in den Text geschlichen hat.

Einfach nur drauflosschreiben, so, wie es mir grade in den Sinn kommt. Und nur dann, wenn mir danach ist . Kann sein, dass sich meine Posts streckenweise hier häufen, stapeln, meine Finger mit dem Tippen meiner Gedanken kaum noch hinterher kommen, Tag für Tag – kann auch sein, dass ich wochenlang nichts schreibe.

… und so hab ich nun `ein neues Fenster´aufgemacht. Alles auf Anfang gesetzt. Ein neues Blog, das mir als Schreibblo(ck)g dienen soll, um auf die Schnelle meine Gedanken nieder zu kritzeln bzw zu tippen, wenn mich danach dürstet  *schmacht* .

Und wieder mit wordpress. Dieses mal aber nicht rein zufällig, sondern voll bewusst, weil wordpress einfach klasse ist, benutzerfreundlich für einen technischen Laien, wie mich.

Und schon als ich vor zwei Monaten mein Sachblog aufmachte war ich erstaunt, wie zutreffend das Blogtheme zum gewählten Thema passte. Denn das hatte ich mir nicht ausgesucht, es war einfach so da! *erstaunt geguckt hab* Und gefiel mir. Klar hat man Möglichkeiten, ein anderes Theme zu wählen. Aber warum, wenn es doch passt? dachte ich. – Und so war ich bei diesem Blog hier voll gespannt, was für ein Bild der Zufallsgenerator mir hier einstellen würde. Und war wieder einmal erstaunt, wie genau es zu dem von mir angestrebten Zweck passt. Können die bei wordpress Gedanken lesen? *lach* . Besonders gut gefällt mir das gestempelte “W” im Bild. Der Anfangsbuchstabe meines Vornamens! *grins* . Ist natürlich Zufall (oder nicht?) .

So, genug Drauflosgeschrieben für heute. Bis später denn.

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